Das T5-Modell im Überblick

Immer mehr Projekte und Unternehmen steigen auf agile Prozesse um. Aus Testsicht werden in vielen agilen Teams häufig dieselben Fehler begangen, die im Projektverlauf unter Umständen nur aufwändig zu beheben sind oder sogar die Erreichung von Projektzielen gefährden können. Auch wenn es gut läuft oder das Projekt gerade erst startet: Luft nach oben gibt es immer!

Wichtige gemeinsame Faktoren bei diesen häufigen Fehlern sind nicht ausreichende Kommunikation sowie Integration der einzelnen Disziplinen wie Anforderungsmanagement, Entwicklung und Test. Um den Missstand zu beseitigen, fehlen jedoch oft konkrete Verbesserungsvorschläge sowie ein Leitfaden, welche Maßnahme in welcher Projektsituation am besten greift.

Das T5-Reifegradmodell bietet ein einfaches Modell zur systematischen Analyse. Es gibt Auskunft darüber, wie effektiv und effizient das Testen im agilen Team zu den Qualitätszielen im Projekt beiträgt. Es zeigt Defizite und Schwächen im Testvorgehen auf und gibt konkrete Schritte zur Verbesserung an die Hand. Mit T5 lassen sich einzelne Teams vergleichen, Abweichungen feststellen und konkrete Maßnahmen ableiten.

Der Name T5 ist von den fünf Dimensionen „Team“, „Technik“, „Transparenz“, „Testvorgehen“ und „Testmethodik“ abgeleitet.

Die Vorteile des Beratungsmodells für agile Teams:

  • Selbsterkenntnis: Der Ist-Zustand wird systematisch aufgeschlüsselt
  • Vorschläge: sinnvolle Reihenfolge für Verbesserungsmaßnahmen – auch als Input für Team-Retrospektiven
  • Absicherung: Checkliste für Vollständigkeit der Vorschläge
  • Motivation: Aufzeigen von Gründen für Verbesserungsmaßnahmen und von Kennzahlen zum Grad der Verbesserung
  • Begrenzter Aufwand: in nur fünf Tagen sprintbegleitend durchführbar
  • Begrenzter Teamaufwand: für jedes Teammitglied nur wenige Stunden Mitwirkung

Die 5 Dimensionen:

  • Team
    „Team“ untersucht, inwieweit das Team die agilen Anforderungen nach gemeinsamer Verantwortungsübernahme und Selbstorganisation erfüllt. Entscheidend ist auch, ob Teammitglieder, die sich vorrangig um Testaktivitäten kümmern, gut in das Team integriert sind und sich selbst so bewerten.
  • Testvorgehen
    „Testvorgehen“ betrachtet Ablauf- und Aufbauorganisation im Team und dabei vor allem die Qualität der Testeingangsartefakte.
  • Testmethodik
    „Testmethodik“ untersucht, wie „gut“ getestet wird und welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung wie frühzeitig im Prozess stattfinden.
  • Transparenz
    „Transparenz“ betrachtet die Zusammenarbeit im Team:  Informationsfluss, gemeinsame Planung, Schätzung und Fortschrittsverfolgung sowie das wichtige Testziel des schnellen Feedbacks.
  • Technik
    „Technik“ beschäftigt sich mit den Tools, ihrer Fähigkeit, das Team einzubinden, und der Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit der eingesetzten Werkzeuge.

Für weitergehende Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte senden Sie uns Ihre Anfragen an info@imbus.de oder rufen Sie unter 09131 7518-0 an.

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